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Gedachtenwisseling over alles wat verwondert.


    Gelezen

    Deel

    Caspar

    Gelezen

    Bericht  Caspar op 15.08.09 11:48

    Eerste onderwerp bericht herinnering :

    Het huis van de Moskee
    van Kader Abdollah
    ............................
    Een indringend verhaal over de bevolking van Iran in de afgelopen halve eeuw
    verteld aan de hand van de belevenissen van de familie van Aga Djan.
    Geschetst wordt hoe buitenlandse invloeden en de dictatuur van de orthodoxe
    Islam hun leven beïnvloedt en verstoort.

    Caspar

    Genocide

    Bericht  Caspar op 23.04.15 21:20

    Gedenk-Gottesdienst: Gauck spricht klar von Völkermord an den Armeniern

    Von Severin Weiland

    In der Debatte um das Schicksal der Armenier wagt sich Joachim Gauck weiter vor als Regierung
    und Parlament. Der Bundespräsident sprach bei einer Gedenkveranstaltung von Völkermord - und
    erinnerte an die deutsche Mitschuld.
    Der Termin war mit Spannung erwartet worden. Würde der Bundespräsident während des
    Gottesdienstes im Berliner Dom deutliche Worte zum Massaker an den Armeniern vor 100 Jahren
    finden? Würde er die Taten des damaligen Osmanischen Reiches gar als Völkermord bezeichnen?
    ……………………………
    …………………..
    "Das Schicksal der Armenier steht beispielhaft für die Geschichte der Massenvernichtungen, der
    ethnischen Säuberungen, der Vertreibungen, ja der Völkermorde, von der das 20. Jahrhundert auf
    so schreckliche Weise gezeichnet ist", sagte Gauck.

    An zwei weiteren Stellen nahm er den Gedanken auf und variierte ihn auf seine eigene Art: Im
    Osmanischen Reich habe sich "eine genozidale Dynamik" entwickelt, der das armenische Volk zum
    Opfer gefallen sei.

    In einer dritten Passage ging er auch auf die Mitschuld des Deutsches Reiches ein, im Ersten
    Weltkrieg Verbündeter des Osmanischen Reiches. Auch die Deutschen müssten sich
    insgesamt "noch der Aufarbeitung stellen, wenn es nämlich um eine Mitverantwortung, unter
    Umständen sogar Mitschuld, am Völkermord an den Armeniern geht".
    Hitler solle nicht Recht behalten.

    Es seien deutsche Militärs gewesen, die an der Planung und zum Teil auch an der Durchführung der
    Deportationen beteiligt gewesen seien. "Hinweise von deutschen Beobachtern und Diplomaten, die
    im Vorgehen gegen die Armenier den Vernichtungswillen genau erkannten, wurden übergangen und
    ignoriert. Denn das Deutsche Reich wollte die Beziehungen zum osmanischen Verbündeten nicht
    gefährden", so Gauck.

    Der Völkermord an den Armeniern diente auch als Vorbild für die Vernichtungspläne der Nazis.
    Der Bundespräsident erinnerte an den Einsatzbefehl vom 22. August 1939, den Adolf Hitler seinen
    Oberbefehlshabern vor dem Überfall auf Polen erklärte. Er habe dabei angewiesen, "mitleidlos
    Mann, Weib und Kind polnischer Abstammung und Sprache in den Tod zu schicken" und in
    Erwartung eines kollektiven Desinteresses mit der rhetorisch gemeinten Frage geschlossen:
    "Wer redet heute noch von der Vernichtung der Armenier?"
    ……………………..
    ……………….
    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/armenier-joachim-gauck-spricht-klar-von-voelkermord-a-1030261.html

    Worum geht es?
    Millionen Armenier sind während des Ersten Weltkriegs aus dem Osmanischen Reich geflohen oder
    vertrieben worden. Ende des 19. Jahrhunderts lebten in dem Vorläuferstaat der heutigen Türkei
    etwa 2,5 Millionen Armenier. Die osmanische Regierung sah in der christlichen Minderheit innere
    Feinde und zweifelte im Weltkrieg an deren Loyalität im Kampf gegen das christliche Russland.

    Daher begann 1915 die systematische Vertreibung und Vernichtung der Armenier. Nach
    unterschiedlichen Schätzungen kamen bei den Deportationen 1915/16 zwischen 200.000 und 1,5
    Millionen Menschen ums Leben. Viele Armenier wurden gezwungen, zum Islam überzutreten.

    Caspar

    Heimwee

    Bericht  Caspar op 28.04.15 22:41

    Heimwee
    ...............................

    'n Huis is iets wat teen 'n helling staan
    deur son gekonfronteer aan elke kant.
    Maar let op: sê jy huis in hierdie land
    dan dui jy drie beknelde kamers aan.

    Hier is geen op- of afwaartsneiging, geen
    geleidelike hemelvaart, geen lig
    behalwe dié uit draad en glas verdig.
    Die eendersheid is redelik en gemeen.

    Agter 'n grou en anonieme wal
    hys die abrupte trap jou uit die straat
    op na die sogenaamde huis, en laat
    jou later stiptelik in die straat terugval.

    Nooit wesenlik, alleen kineties, mag
    jou hartritmiek, jou ribbehok wat hyg
    die dodelike waterpas ontstyg
    terwyl jy knutsel aan 'n nuwe dag.
    ...................................
    Elisabeth Eybers

    Caspar

    Toekomst

    Bericht  Caspar op 29.04.15 0:27

    Zukunft

    Jeder weisz als Einzelner, dasz er sterben musz – und lebt vielleicht, als ob es nicht so sei. Obgleich
    er seinen Tod nicht eigentlich glauben kann, weisz er ihn doch gewisz. Das die Menschheit
    untergeht, ist nicht gewisz, aber möglich, ja, wahrscheinlich. Aber dies ist kein unabänderlicher
    Naturvorgang.

    Es liegt am Menschen selbst, ob es dahin kommt oder nicht. In dieser Perspective musz das Leben
    anders werden als unter der bisherigen Vorstellung eines unabsehbaren Weitergangs der Geschichte des Menschen.

    ......................................
    Iedereen weet als individu, dat hij sterven moet - en leeft misschien, alsof het niet zo kan zijn. Hoewel
    hij niet echt aan zijn dood geloven kan, weet hij zeker dat het zo is. Dat de mensheid tenondergaat, is
    niet zeker, maar mogelijk, ja, waarschijnlijk. Maar dit is geen onveranderlijk natuurfenomeen.

    Het ligt aan de mensen zelf, of het zover komt of niet. In dit perspectief moet  het leven anders
    worden als onder de gangbare voorstelling  van een onafzienbare voortgang van de geschiedenis
    van de mensheid.

    Karl Jaspers – Die Atombombe und die Zukunft des Menschen.

    Caspar

    The hour of Freedom

    Bericht  Caspar op 29.04.15 15:53

         
        The hour of Freedom
         .................................

    The hour of freedom! come it must.
    O hasten it, in mercy, Heaven!
    When all who grovel in the dust
    Shall stand erect, their fetters riven;

    When glorious freedom shall be won
    By every caste, complexion, clime;
    When tyranny shall be o'erthrown,
    And color cease to be a crime.
      ..................................
           William Lloyd Garrison


             (The Freedman’s Book)


    Het uur van vrijheid! het moet komen.
    O maak haast, genadige hemel!
    Wanneer allen die kruipen in het stof
    Zullen rechtop staan, hun ketenen verbroken

    Wanneer glorieuze vrijheid veroverd is
    Door elke kaste, huidskleur, “clime”;
    Wanneer tirannie zal worden overwonnen
    En kleur ophoudt een misdrijf te zijn.

    Caspar

    Und alles ohne Liebe.

    Bericht  Caspar op 05.05.15 13:52

    "Und alles ohne Liebe."
    ......................................

    Die Mutter spricht: "lieb Else mein,
    Wozu dies Grämen und Härmen?
    Man lebt sich in einander ein,
    Auch ohne viel zu schwärmen;
    Wie manche nahm schon ihren Mann,
    Daß sie nicht sitzen bliebe,
    Und dünkte sich im Himmel dann
    Und - alles ohne Liebe."

    Jung-Else hört's. Sie schloß das Band,
    Das ewge, am Altare,
    Und lächelnd nahm des Gatten Hand
    Den Kranz aus ihrem Haare;
    Ihr war's, als ob ein glühend Roth
    Sich auf die Stirn ihr schriebe,
    Sie gab ihr Alles, nach Gebot,
    Und - alles ohne Liebe.

    Der Mann ist schlecht; er liebt das Spiel
    Und guten Trunk nicht minder,
    Sein Weib zu Hause weint zu viel
    Und ewig schrein die Kinder;
    Spät kommt er heim; er kost, er schlägt,
    Nachgiebig jedem Triebe,
    Sie trägt's wie nur die Liebe trägt
    Und - alles ohne Liebe.

    Sie wünscht sich oft, es wär vorbei,
    Wenn nicht die Kinder wären,
    So aber sucht sie stets aufs neu
    Zum Guten es zu kehren,
    Sie schmeichelt ihm und ob er dann
    Auch kalt bei Seit sie schiebe,
    Sie nennt ihn "ihren liebsten Mann"
    Und - alles ohne Liebe.
    .....................................
    Theodor Fontane . 1819 - 1898

    Caspar

    Die ontmoeting

    Bericht  Caspar op 05.05.15 22:57

    Die ontmoeting
    ………………………………

    Ek wou al wat ek het vir jou bewaar:
    die jonkheid van my lyf, 'n hart wat bly
    en sterk is en gelate om te ly
    en oë wat weifelloos en helder staar.

    Deur al die jare was ek wys en vroom
    in stil afwagting, en jy was nie ver
    want bo ons hoofde was dieselfde ster
    en in ons harte was dieselfde droom.

    Ek het alreeds die gretigheid geweet
    van jou gelaat en dikwels het ek jou stem
    gehoor met ligte aarseling en klem...

    Toen was dat opeens die sagte kreet
    van welkom klankloos bly: met 'n gebaar
    van vae ontsteltenis staan ons voor mekaar.
    ………………………………………
    Elisabeth Eybers

    Caspar

    Über die Kriegszeit

    Bericht  Caspar op 06.05.15 11:43

    Über die Kriegszeit

    • Der Krieg war meine glücklichste Zeit. Der Krieg war hilfreich für mich. Was ich da
    mitangesehen habe, war für mich das Wichtigste im Leben. Die Kriegszeit war voller Hoffnung. Man
    wußte sehr genau, wo Freunde sind und wo nicht, was man in Wien heute nicht mehr weiß. Der
    Krieg hat die Dinge geklärt.

    • Ich hab einmal gesagt, dass der Zweite Weltkrieg meine glücklichste Zeit war. Obwohl ich
    gesehen hab, dass man meine Angehörigen weggeschleppt hat in Viehwägen, hab ich ganz sicher
    daran geglaubt, dass sie wiederkommen. Deshalb war auch die Zeit NACH dem Zweiten Weltkrieg
    für mich die schwierigste, weil kein Mensch zurückgekommen ist.

    • Der Anblick meiner Großmutter im Viehwagen auf der Schwedenbrücke in Wien. Und die
    Leute um mich herum, die mit einem gewissen Vergnügen zugesehen haben. Ich war sehr jung und
    hatte die Gewißheit, daß meine Großmutter, die mir der liebste Mensch auf der Welt war,
    zurückkommt. Dann war der Krieg zu Ende, der Wohlstand brach aus, und die Leute sind an einem
    vorbeigeschossen. Das war noch schlimmer als der Krieg.

    Ilse Aichinger

    Caspar

    Euforie

    Bericht  Caspar op 12.05.15 14:56

    Houston commercial photography

    propter vitam vivendi perdere causas: zinloze verspilling
    arroba   :  .....                                        inhoudsmaat ca. 11,5 kg
    estanco :  .....                                        staatswinkel (monopolie)

    Caspar

    Verzicht auf das Denken

    Bericht  Caspar op 22.05.15 12:21

    Man könnte wohl sagen, dasz die Menschlichkeit eines Menschen in dem Masze
    abnimmt, in dem er auf das Denken verzichtet und sich den Resultaten, den
    bekannten oder auch unbekanten Wahrheiten, anvertraut und sie ausspielt
    als seien sie Münzen, mit den man alle Erfahrungen begleichen kann.

    Hannah Arendt

    Caspar

    Bury me in a free land

    Bericht  Caspar op 22.05.15 19:36

    Bury me in a free land
    ............................................

    Make me a grave where'er you will,
    In a lowly plain or a lofty hill;
    Make it among earth's humblest graves,
    But not in a land where men are slaves.

    I ask no monument proud and high,
    To arrest the gaze of the passers by;
    All that my yearning spirit craves
    Is, Bury me not in a Land of Slaves.
    .................................................
    Frances E.W. Harper


    (The Freedman’s book)

    Caspar

    Japanners over Nederlanders

    Bericht  Caspar op 26.05.15 11:15

    Japanners over Nederlanders en andere westerlingen

    door Ando Shoeki (1701/1758)

    Ze zijn gemiddeld zes voet lang. Door de overheersing van het element metaal, de geest van de
    herfst, is hetzelfde principe ook in hun lichaam sterk werkzaam. Ze hebben een onbuigzaam
    karakter en dat vereist dat ze op krachten moeten blijven door middel van vlees, dat zij dan ook bij
    elke maaltijd eten.

    Ze brouwen een krachtige drank, die ze een tijd bewaren alvorens te consumeren. De invloed van
    de natuurkundige principes leidt bij hen tot behoefte aan graan, dat overvloedig groeit in
    Nederland, zodat de Nederlanders van graan vervaardigd brood eten.

    De pupillen van hun ogen zijn helder en lichtrood, net als bij apen. Hun ogen zijn diep ingebed in
    hun ronde gezichten, hun tanden zijn buitengewoon wit, Ze hebben een grote voorliefde voor tabak
    en dragen de voor het roken benodigde instrumenten altijd in een tabakszak op de heup bij zich.
    De natuur heeft ze met een verwonderlijke bedrevenheid op velerlei terreinen gezegend en ze
    bezitten een aangeboren gevoel voor rechtvaardigheid.

    Aangezien ze tekortschieten om hun bloed van de gepaste natuurkundige eigenschappen te
    voorzien, worden ze niet erg oud; meestal sterven ze op een leeftijd tussen de 40 en 50 jaar. De
    japanse “sake” is voor hun smaak te scherp, net zoals de Hollandse sterke drank de Japanners niet
    smaakt. Als gevolg van hun buitengewone voorkeur voor vlees, verspreiden hun lichamen een
    walgelijke geur die zo scherp is dat het niet mogelijk is de plaatsen waar ze verblijven, te betreden.
    ………………………………………………………
    Uit : Deshima : een factorij in Japan

    Caspar

    The last night of slavery

    Bericht  Caspar op 05.06.15 10:18

    The last night of slavery
    ........................................

    Let the floods clap their hands!
    Let the mountains rejoice!
    Let all the glad lands
    Breathe a jubilant voice!
    The sun, that now sets on the waves of the sea,
    Shall gild with his rising the land of the free!

    Let the islands be glad!
    For their King in his might,
    Who his glory hath clad
    With a garment of light,
    In the waters the beams of his chambers hath laid,
    And in the green waters his pathway hath made.

    Dispel the blue haze,
    Golden Fountain of Morn!
    With meridian blaze
    The wide ocean adorn!
    The sunlight has touched the glad waves of the sea,
    And day now illumines the land of the FREE
    .........................................
    James Montgomery
       

    (The Freedmen's Book)

    Caspar

    Dies Irae

    Bericht  Caspar op 06.06.15 3:09

    Dies Irae  (1. November 1918)
    …………………………………………….............

    Der Hölle Rachen fauchte Gift und Unrat aus
    und ließ die Welt in Urschlamm und in Blut ersaufen,
    und Feuerbrand und Eisensplittergraus
    schuf aus der Menschheit Stätten öde Trümmerhaufen.

    Was Teufelstücke unterm Gottesfluch erdacht,
    ward Menschenwerk, ward Würfelgut und Ware,
    ward Antrieb, Vorwand, Mittel, Wahn der Macht,
    ward Mordgeist, Heldenruhm, Sieg und Fanfare.

    Entstellte Krüppel, unbegrabenes Menschenaas.
    Wo Wälder, Städte standen, trostloses Gerölle.
    Der Weiber Glück und Hoffnung gieriger Krähen Fraß.
    Mars Triumphator auf dem blutigen Thron der Hölle ...

    Empor, betrogene Menschheit, aus dem schmutzigen Pfuhl!
    Der Freiheitswille drängt hervor aus Knechtsgewimmel.
    Schon unterm blutigen Baldachine schwankt der Stuhl
    der Weltbeherrscher. - Höllengeister, scheut den Himmel! ...

    Den Himmel! Seine ersten Blitze funkeln schon,
    und Himmelsahnen reißt die Welt in Abenteuer.
    Freiheit aus Höllenqual! - Empor, Revolution!!
    Wer auf zum Himmel will, fürcht' nicht das Fegefeuer!
    ………………………………………………..
    Erich Mühsam . 1878 - 1934

    Caspar

    Allah est grand

    Bericht  Caspar op 10.06.15 9:07

    Allah est grand, la République aussi.

    Lydia Guirous

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    Re: Gelezen

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      Het is nu 23.02.17 21:43